Ein neues medienethisches Standardwerk ist erschienen: Unter dem Titel „Grundbegriffe der Medienethik“ (utb, 2026) erschließt es zentrale Begriffe der Medienethik in systematischer Form und verortet sie in ihren jeweiligen fachlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen. Der von Alexander Filipović, Annika Franzetti und Susanna Endres herausgegebene Band bietet einen fundierten, zugleich gut verständlichen und praxisorientierten Zugang zu einem vielschichtigen Themenfeld.
Das Buch versammelt 48 zentrale Begriffe – von Ethik und Moral über Wahrheit, Gerechtigkeit und Verantwortung bis hin zu Digitalisierung, KI, Populismus oder Transparenz – und verbindet systematische Klärung mit medienpraktischer Perspektive. Renommierte Autor:innen aus der Kommunikations- und Medienethik verbinden dabei wissenschaftliche Fundierung mit konkreter medienpraktischer Perspektive und zeigen zentrale Herausforderungen und Diskussionslinien der Gegenwart auf.
Mit dem Band liegt erstmals eine systematisch gebündelte und aktualisierte Grundlage der medienethischen Begriffsarbeit vor – für Studium, Forschung, Praxis und Bildung.
Das Buch richtet sich an Studierende und Forschende ebenso wie an Praktiker:innen aus Medien- und Kommunikationswissenschaft, Philosophie und Ethik sowie Medienpädagogik. Auch für Medienschaffende und Journalist:innen bietet es eine verlässliche und unverzichtbare Orientierung. Reflexions- und Diskussionsfragen am Ende eines jeden Beitrags erleichtern den Einsatz in Studium, Lehre und Weiterbildung.
Ein neues medienethisches Standardwerk ist erschienen: Unter dem Titel „
Bis zum 13. März können Beitragsabstracts für ein englischsprachiges Panel bei der EUAre 2026 in Rom zum Thema Religion and Work-Related Migration: Religious Actors and Critical Religious Perspectives” eingereicht werden.
Die AG Religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung (rBNE) und Ökologische Theologie lädt zur Jahrestagung an die TU Dortmund ein. Unter dem Titel „Denkformen ökologischer Theologie im Spiegel religionspädagogischer Denkformen“ geht es um die Frage, wie unterschiedliche theologische Denkformen (u. a. zum Gott-Welt-Verhältnis und zur Anthropologie) die Ausbuchstabierung ökologischer Theologie prägen – und wie sich dies mit religionspädagogischen Modellen religiöser BNE verschränkt. Globale und interkulturelle Perspektiven sind ausdrücklich erwünscht.
Das Online-Journal Pädagogische Horizonte plant ein Themenheft unter dem Titel „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter!“ (Eph 5,22) – Die Retraditionalisierung von Geschlechterrollen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen. Im Fokus stehen aktuelle Dynamiken rund um Manosphere, Incels und tradwives sowie deren Verflechtungen mit Politik, Religion und Social Media – und die Folgen für Demokratie, Menschenrechte und Bildungsräume.
Am 11. Februar 2026 findet an der LMU München ein öffentliches Abendforum im Rahmen des Symposiums „Russia’s Hybrid War and Dissolution of Truth: Reclaiming Foundations of Security and Just Peace“ statt. Im Zentrum steht eine der drängendsten Herausforderungen gegenwärtiger Sicherheitspolitik: die systematische Manipulation und Aushöhlung von Wahrheit im Kontext des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine – und die Frage, welche ethischen, religiösen und kulturellen Ressourcen nötig sind, um Vertrauen, Integrität und eine gerechte Friedensordnung zu stärken.
Die zweite Ausgabe des Jahres 2025 der Zeitschrift „Ethik und Gesellschaft“ ist erschienen. Sie trägt den Titel „Die andere Seite der sozialen Gerechtigkeit: Eine gerechtere Finanzierung steigender öffentlicher Ausgaben “.
Wie kann das Internet wieder stärker als digitale Allmende gestaltet werden – jenseits von Plattformmacht und rein kommerziellen Logiken? Dieser öffentliche Abend (im Rahmen der Berliner Werkstattgespräche 2026 der AG Christliche Sozialethik) nimmt Perspektiven auf ein gemeinwohlorientiertes Internet in den Blick und diskutiert konkrete Transformationspfade.